Perfekter Auftritt mit dem Frack

Der König aller Herrenanzügeder Frack. Er ist an Festlichkeit nicht zu übertreffen und in gehobenen Kreisen ein Muss zu jedem wichtigen Anlass. Der Frack mit seinen Schwalbenschwänzen zählt zur klassischen Abendgarderobe und ist somit bei Tag nicht zu tragen. Wer den „großen Gesellschaftsanzug“ trägt, sollte ein paar Dinge beachten.

Die Schwalbenschwänze im Rücken sind nicht dafür gemacht, damit man bequemer sitzt, sondern werden beim Platz nehmen hinter den Stuhl geworfen. Die Frackjacke wird nicht geschlossen, sehr zur Freude der meisten Männer. Mit den Perlmuttknöpfen sollte man dennoch achtsam umgehen. Bevor der Frack in die Reinigung geht, sollten sie abgenommen werden.

Unter dem Frack kommt eine sogenannte Piqué-Weste zum Einsatz. Diese ist hinten offen und wird lediglich durch Gummibänder am Rücken zusammengehalten. In der Weste findet sich eine Schlaufe, durch welche das Frackhemd gezogen wird, bevor man dieses an der Hose befestigt. Die Hose ohne Bundfaltenhosen oder Umschlag, besteht aus dem gleichen Stoff wie die Frackjacke und hat auch die gleiche Farbe.

Zu einem perfekten Auftritt gehören das weiße Hemd mit Stehkragen, schwarze Kniestrümpfe, eine weiße Fliege sowie schwarze Lackschuhe. Niemals trägt der Bräutigam zum Frack einen Gürtel oder eine Armbanduhr. Hosenträger und eine Taschenuhr passen hingegen perfekt. Wer mag, kann auch zu einem schwarzen Zylinder, weißen Glaceehandschuhe oder einem Gehstock greifen.

Um auf den gehobenen Kleidungsstil hinzuweisen, wird dies auf den Einladungen als „White tie“ oder „Frack“ vermerkt. Damit auch alle Gäste wissen, wie sie angemessen auf der Hochzeit zu erscheinen haben.